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Unterschrift Carl Orff

Trionfo di Afrodite - Handlung

Gegenstand des Geschehens ist das kultische Ritual der Hochzeitsfeier eines »Urpaares« im Medium lateinischer und griechischer Dichtung im geistig-imaginativen Raum der Antike, also ohne geographische und chronologische Fixierung. Die endliche Epiphanie versetzt das Ereignis in mythische Zeit. Jungfrauen und Jünglinge besingen, während sie auf Braut und Bräutigam warten, den Abendstern. In einem Zug erscheint das Paar.

Es folgen die kultische Anrufung und ein Preislied auf den Hochzeitsgott Hymenäus. Mit Spielen und Gesängen wird die Braut zur Hochzeitskammer geleitet.
Die Gefährten des Bräutigams singen Spottgesänge. Nach dem Gesang der Jungvermählten in der Hochzeitskammer erscheint die Liebesgöttin Aphrodite.[1]

 

(Bühnenbildentwurf von Alfred Siercke, Staatsoper Hamburg, Musikhalle, 1953)
(Bühnenbildentwurf von Alfred Siercke, Staatsoper Hamburg, Musikhalle, 1953)

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[1] Werner Thomas in: Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters, Band 4, München 1991,S. 581 ff.
Abb.: CO-Dok IV/XI

Uraufführung

Handlung