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Unterschrift Carl Orff

ΠΡΟΜΗΘΕΥΣ – Handlung

Die jungen Götter unter Zeus haben das alte Reich des Kronos gestürzt und die Giganten und Titanen niedergekämpft. Zeus will auch das Menschengeschlecht wegen seiner Unvollkommenheit ausrotten. Prometheus widersetzt sich und wird zum Helfer der Menschen. Für diese Vermessenheit will Zeus den Widerspenstigen bestrafen.

Zeus' Schergen treiben den widerstrebenden Schmiedegott Hephaistos an, den »Verbrecher« Prometheus an den Felsen im fernen Skythien zu schmieden. Der Gott, der die Fesselung schweigend erduldet hat, stimmt eine große Klage an.Der Chor stimmt die Klage um Prometheus an, die Länder, Meere und den Hades durchtönen soll. Prometheus berichtet, wie er die Menschen vor dem Untergang gerettet hat, indem er sie lehrte, die Welt zu meistern und zu deuten.
Unter Schmerzensschreien stürzt Io herein.

Sie erzählt ihr Schicksal und verlangt von Prometheus Kunde über ihre Zukunft. In drei Reden erfüllt dieser ihre Bitte.
Während der Chor über Ios Schicksal reflektiert, verschärft Prometheus seine Drohung von der Vernichtung der Zeus-Herrschaft. Der vom Blitz des Zeus getroffene Fels mit dem in Anklage sich aufbäumenden Prometheus versinkt im Äthersturm in die Tiefe des Tartaros.[1]

 

(Carlos Alexander in der Titelrolle, UA 1968)
(Carlos Alexander in der Titelrolle, UA 1968)

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[1] Werner Thomas in: Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters, Band 4, München 1991, S.581 ff.
Abb.: Werner Schloske

Uraufführung

Handlung