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Unterschrift Carl Orff

Oedipus der Tyrann - Handlung

König Oedipus von Theben befragt das Orakel, was gegen die in der Stadt wütende Pest zu tun sei, und erfährt, dass erst der ungeklärte Mord an dem alten König Lajos gesühnt werden müsse. Der daraufhin befragte Seher Tiresias bezichtigt in dunklen, mehrdeutigen Worten Oedipus des Mordes.

Oedipus selbst hat sein fürstliches Elternhaus im fernen Korinth verlassen, weil ihm dort prophezeit worden war, dass er seinen Vater – vermeintlich der Fürst Polybos – töten und seine Mutter heiraten werde. Seiner beunruhigten Frau – Königin und Witwe des Lajos – berichtet er von einem Kampf auf der Reise durch Griechenland, bei dem sein Gegner, ein älterer Mann, umkam.

Als ein Bote die Nachricht vom Tode Polybos' und dessen Frau berichtet, atmen Oedipus und Iocaste auf, weil der Fluch von ihm genommen zu sein scheint. Doch als der Bote weiter enthüllt, dass Oedipus kein leibliches Kind des Fürstenpaares gewesen sondern von einem Hirten des Königs Lajos von Theben ausgesetzt worden sei, entdeckt erst Jocasta und dann auch Oedipus die Wahrheit. Trotz aller Versuche der leiblichen Eltern und des vom Fluch Betroffenen ist alles gemäß der ursprünglichen Prophezeiung eingetroffen. Jocasta erhängt sich und Oedipus verlässt Theben, nachdem er sich selbst geblendet hat.[1]

 

(Oedipus: Norbert Schmittberg; Staatstheater Darmstadt 2006)
(Oedipus: Norbert Schmittberg; Staatstheater Darmstadt 2006)

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[1] www.egotrip.de/theater/0607/0607_Oidipus.html, Großes Haus des Staatstheaters Darmstadt, Aufführung Dezember 2006  
Abb: Barbara Aumüller      

 

Uraufführung

Handlung