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Unterschrift Carl Orff

Comœdia de Christi resurrectione - Handlung

Vorspiel: Klagefrauen betrauern den toten Gott im Grab. Vor dem Grab halten Soldaten Wacht. Der Teufel, zuerst kaum sichtbar, sitzt auf der Grabplatte im Hintergrund. Die Soldaten sprechen über das Schicksal des »besonderen Mannes«, der hier begraben liegt und der vorausgesagt hat, dass er nach drei Tagen auferstehen wird.

Nach und nach mischt sich der Teufel ein, von dem die Soldaten nicht wissen, ob er ein »Spinnerter« oder ein harmloser Angehöriger ist. Er schläfert die Soldaten ein und spricht einen Versieglungsbann über das Grab. Die Soldaten werden abgelöst.
Wieder sprechen die Soldaten über das rätselhafte Leben des jüdischen Weissagers und Wundertäters, dessen Grab sie bewachen. Sie spielen Karten. Zuletzt gewinnt der Teufel. In diesem Moment donnert und bebt die Erde, das Grab ist offen.

Knabenstimmern intonieren das »Christ ist erstanden«.
Der geprellte Teufel bricht in eine Beschimpfungsorgie aus und verstümmelt sich selbst. Der Chor der Engel jubiliert.[1]

 

(Chor der Engel, Szenenfoto der Fernseh-UA 1956)
(Chor der Engel, Szenenfoto der Fernseh-UA 1956)

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[1] nach Werner Thomas in: Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters, Band 4, München 1991, S.581 ff.
Abb.: BR Fernsehaufnahme

Uraufführung

Handlung