Unterschrift Carl Orff

„Von Orff zu Orff“

Foto: Anja Wechsler

Ein geführter Spaziergang vom Orff-Museum zum Orff-Haus zum Internationalen Museumstag 2017

Schon jetzt gewährt das Carl Orff Museum seinen Besuchern einen lebendigen und recht umfassenden Einblick in das Schaffen von Carl Orff: Informative Bild- und Texttafeln geben einen Überblick über Leben und Werk, Audio- und Filmbeispiele ermöglichen den Zugang zu Orffs Musik und Bühnenwerken, und eine Sammlung von Instrumenten des bekannten Orff-Schulwerks lädt zum Ausprobieren und Musizieren ein. 

Neben dem Museum gibt es in Dießen noch einen weiteren „Orff-Ort“: das Orff-Haus. Im Rahmen des Internationalen Museumstags ermöglicht die Carl Orff Stiftung einen Besuch des Arbeitszimmers von Carl Orff – dem Ort, an dem Orff seine späten großen Werke, wie zum Beispiel „Prometheus“ verfasste, und wo heute noch seine umfassende Bibliothek und vielerlei wertvolle Instrumente zu sehen sind. 

Wir bieten zum Internationalen Museumstag einen geführten Spaziergang vom Museum zum Orff-Haus an. Auf dem Weg erfahren die Teilnehmer Informatives und Unterhaltsames über den bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts und können die Bandbreite von Orffs Musik live erleben. 

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Termin: 21 Mai 2017

Führungsbeginn: Termine werden noch bekannt gegeben.
Dauer: ca. 2 Stunden

Treffpunkt: Orff-Museum / Hofmark 3 / Dießen am Ammersee
Telefon: 08807 – 91981 / Email: info@orff-museum.de 

Anmeldung erforderlich – begrenzte Teilnehmerzahl!  

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

"Comoedia de Christi Resurrectione" - Ein Osterspiel

© Carl Orff-Stiftung/Archiv: Orff-Zentrum München

„Des is an Aufwachn rundum im Land, aus wintriger Nacht, von Trübsal und Dunkl, von Schlaf und von Tod.“, heißt es hoffnungsvoll in Carl Orffs Osterspiel Comoedia de Christi Resurrectione, das am 9. und 16. April 2017, jeweils um 14 Uhr, im Carl Orff Museum in einer Lesung mit Musik zur Aufführung kommt. Rezitator ist der bekannte Münchner Schauspieler Claus Obalski.

Die zweite Nacht nach Jesu Kreuzigung ist angebrochen, und die römischen Soldaten, die zur Bewachung seines Grabes abkommandiert wurden, schwatzen teils ergriffen, teils abfällig von diesem wundersamen wie wunderlichen Propheten – und zwar in der Sprache des einfachen Volkes, bayerisch. Nur einer radebrecht in wildem Gelehrtenlatein: Der Teufel, der unerkannt auf dem göttlichen Grab lauert und mit höllischer Gewalt Christi Auferstehung verhindern will. Doch urig-bayrisch stürzt er sich in ein hitziges Kartenspiel mit den Soldaten und verpasst prompt das göttliche Wunder: „Betrug! Betrug! Flüchti is er mir wordn, auf und davon in 'n Himmel nauf, zu seiner Engelsbagage!“. Diese „Engelsbagage“ rahmt mit himmlischen Gesängen die gesprochenen Szenen ein. Und so schlägt Orff auch in diesem Werk kraftvoll den Bogen von kernig-poetischer Sprache bis hin zum reinsten Sphärenklang.

Als Sohn einer Mundartdichterin wurde Claus Obalski die bayerische Sprache förmlich in die Wiege gelegt. So verwundert es nicht, dass er nach seiner Schauspielausbildung große Erfolge gerade im Mundarttheater erzielte – sei es in Aufführungen der Kleinen Komödie München oder des Tegernseer Volkstheaters, sei es auf dem Münchner Nockherberg oder in zahlreichen Fernsehausstrahlungen u. a. des legendären Komödienstadels. Nicht zuletzt ist der Schauspieler für seine Lesungen von Werken Ludwig Thomas bekannt.

Seit über 25 Jahren widmet sich das Carl Orff Museum in Dießen ganz dem Leben des Künstlers Orff (1895-1982), der mit seiner Vertonung der „Carmina Burana“ weltweite Berühmtheit erlangte. Bilder und Schautafeln führen durch die Ausstellung, Orff-Schulwerk-Instrumente dürfen ausprobiert werden, und natürlich kann man mittels Bild und Ton in sein Werk eintauchen.

Öffnungszeiten: sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr

Führungen für Gruppen und Schulklassen sind nach Absprache und Anmeldung jederzeit möglich.

Am Ostermontag, den 17.4.2017 bleibt das Museum geschlossen. 

 

"Comoedia de Christi Resurrectione"
Ein Osterspiel

Lesung mit Musik
Es liest der Schauspieler Claus Obalski

Palmsonntag, 09. April 2017, 14 Uhr
Ostersonntag, 16. April 2017, 14 Uhr

Veranstaltungsort: Carl Orff Museum,  Hofmark 3,  86911 Dießen 

„25 Jahre Carl Orff-Museum“

Mit einem besonderen Konzert feiert das Museum sein Jubiläum in Dießen am Ammersee

Komponist, Theatermann, Humanist und Pädagoge – Carl Orff genießt bis heute Weltruhm. Seit nunmehr 25 Jahren widmet sich das Carl Orff Museum in Dießen am Ammersee dem Leben und Werk des außergewöhnlich vielseitigen Künstlers. Anlässlich dieses Jubiläums findet am 16. Juli um 19.00 Uhr im Traidtcasten des Dießener Münsters ein Liederabend unter dem Titel „Lehrer. Orff. Schüler“ mit Werken von Carl Orff, Anton Beer-Walbrunn und Wilhelm Killmayer statt. 

Das Benefizkonzert geht zu Gunsten der Carl Orff Schule. Der Erlös soll den Kauf neuer Instrumente unterstützen. 

 

Ein Liederabend zu Ehren Carl Orffs

Die Gäste dürfen sich auf ein überaus hochwertiges Programm freuen. Den Auftakt des Liederabends bilden, passend zum 400. Todestag des Dichters, „Shakespeare-Sonette Op. 34“ von Anton Beer-Walbrunn, einem Lehrer Carl Orffs an der Akademie der Tonkunst in München. Nach der Pause erklingen ausgewählte frühe Lieder von Carl Orff sowie Elemente aus „Blasons anatomiques du corps féminin“ von Wilhelm Killmayer, einem Privatschüler Orffs, der ihn 1953/1954 in seine Meisterklasse an der Münchener Musikhochschule aufnahm. 

Präsentiert werden die Werke von zwei Meistern ihres Faches, der Sopranistin Angelika Huber sowie dem Pianisten Kilian Sprau.

 

Benefizkonzert

„Lehrer. Orff. Schüler“ – ein Liederabend

Termin: Samstag, 16.07.2016, 19 Uhr

Ort: Traidtcasten des Dießener Münsters (Klosterhof)

 

Tickets: 15,- €

Zeitungsartikel zum Museumstag am 22.5.2016

Den vollständigen Artikel können Sie hier downloaden!
(PDF-Datei, 2,5 MB)

Besucherkommentare zum Museumstag am 22.5.2016

Wir möchten uns bei Ihnen für die gelungene Veranstaltung „Von Orff zu Orff“ bedanken. Es war eine schöne Führung. Wir haben viel gesehen und dazu gelernt. Macht weiter so. Wir sind wieder dabei.

Dagmar und Bernd K. Geltendorf

 

Der äußere Rahmen mit der Einbeziehung der Natur war harmonisch, dazu die musikalische Umrahmung, der Lesevortrag in stimmungsvoller Atmosphäre. Der Einblick in die Wohn- und Lebensverhältnisse der Künstlerpersönlichkeit Carl Orffs war berührend. Die Informationen der Stiftungsleiterin fanden wir sehr interessant und wir freuen uns, dass Carl Orffs Werk so lebendig weitergeführt wird.

Gerda B. und Ursula R. Aus Türkenfeld

 

Uns hat die ganze Veranstaltung sehr gut gefallen – vielen Dank für diese Möglichkeit, das Wohn- und Arbeitshaus von Carl Orff einmal kennengelernt zu haben. Insbesondere die Führung durch das Komponier-Arbeitszimmer (noch im Originalzustand) war sehr eindrucksvoll.

Die musizierende Flöten-Musikschulgruppe war eine schöne Bereicherung der Führung; damit wurden einige Kostproben der typischen Orff`schen Musik gegeben.

Durch die Veranstaltung bekam man großen Respekt vor der Arbeitsleistung und den Werken von Carl Orff.

Dr. Michael und Susanne B. aus Dießen

 

Gut gefallen hat mir die Möglichkeit das Haus von Herrn Carl Orff besichtigen zu können. Ich möchte mich hiermit nochmal herzlich bei den Veranstaltern für diesen interessanten Nachmittag bedanken, das Engagement der Carl Orff Stiftung und der Umgang mit den Gästen war höchst bemerkenswert.  

Catherine N. aus Geltendorf

 

Kompetente Führerin, anregendes Gespräch mit der Gärtnerin, interessante Informationen durch ein führendes Mitglied der Stiftung, das Arbeitszimmer – und das Wetter!

Barbara W. aus Dießen

 

Für mich interessant war die Besichtigung des Arbeitszimmers. Gut gefallen hat mir, wie die Führerin Orff´s Leben und Wirken mit den spezifischen Eigenschaften des Ortes und der Umgebung in Zusammenhang gebracht hat. Interessant war natürlich auch Haus und Garten zu sehen. Schön finde ich auch die Idee, auf dem Spaziergang Orff´sche Musik zu hören.

Jutta H. aus Dießen

 

Die lockere Atmosphäre und der sympathische Umgangston in dem die Infos "häppchenweise" erteilt wurden, waren sehr angenehm. Sehr schön auch die Idee des Vorspiels typischer Orff-Schulwerk-Stücke durch die Flötengruppe.

Eine kleine Erfrischung und Stärkung angeboten zu bekommen, war eine sehr nette Geste. 

Gaby und Prof. Rainer F. aus Dießen

 

„Von Orff zu Orff“

Ein geführter Spaziergang vom Orff-Museum zum Orff-Haus zum Internationalen Museumstag 2016

 

Schon jetzt gewährt das Carl Orff Museum seinen Besuchern einen lebendigen und recht umfassenden Einblick in das Schaffen von Carl Orff: informative Bild- und Texttafeln geben einen Überblick über Leben und Werk, Audio- und Filmbeispiele ermöglichen den Zugang zu Orffs Musik und Bühnenwerken, und eine Sammlung von Instrumenten des bekannten Orff-Schulwerks lädt zum eigenständigen Ausprobieren und Musizieren ein.

Neben dem Museum gibt es in Dießen noch einen weiteren „Orff-Ort“: das Orff-Haus. Im Rahmen des Internationalen Museumstags ermöglicht die Carl Orff Stiftung einen Besuch des Arbeitszimmers von Carl Orff – dem Ort, an dem Orff seine späten großen Werke, wie zum Beispiel „Prometheus“ verfasste, und wo heute noch seine umfassende Bibliothek und vielerlei wertvolle Instrumente zu sehen sind.

Wir bieten den Besuchern des Orff-Museums am Internationalen Museumstag einen geführten Spaziergang vom Museum zum Orff-Haus an. Auf dem Weg erfahren die Teilnehmer Informatives und Unterhaltsames über den bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts und können die Bandbreite von Orffs Musik live erleben – dargeboten von Dießener Musikgruppen (v.a. Kinder und Jugendliche). Die Führungen durch das Arbeitshaus von Carl Orff ubernehmen Prof. Dr. Michael Kugler und Dr. Thomas Rösch, Kuratoriumsmitglieder der Carl Orff-Stiftung.

 

Termin: 22.05.16 / 12-18 Uhr

Führungsbeginn: 13 / 15 / 17 Uhr

Dauer: ca. 2 Stunden

Treffpunkt: Orff-Museum / Hofmark 3 / Dießen am Ammersee

Telefon: 08807 – 91981 / Email: info(at)orff-museum.de


Anmeldung erforderlich – begrenzte Teilnehmerzahl!
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.